Sex mit dir selbst als Akt der Selbstliebe

So, jetzt komme ich mal zu einem Thema, über das ich hier sonst nicht so viel rede: Sex.

Sex mit dir selbst.

Sex mit dir selbst kann etwas ganz wundervolles sein. Es kann ein Akt der Selbstliebe sein.

Wir alle haben Sex mit uns selbst. Die einen öfter und die anderen seltener. Und wenn du jetzt gerade innerlich antwortest, dass du keinen Sex mit dir hast, dann frage ich dich: Warum? Warum gibst du die Verantwortung für ein so wichtiges und schönes Bedürfnis an jemand anderen ab?

Du kannst diese Verantwortung natürlich mit einem oder mehreren Menschen teilen. Dadurch wird dein Sexleben nur umso schöner, aber den Sex mit dir selbst solltest du dabei nie ausklammern.

Denn es ist ein Unterschied, ob dein Körper liebevoll von dir oder liebevoll von einer anderen Person behandelt wird.

Wenn sich dein Körper von DIR geliebt fühlen soll, dann ist Sex mit dir selbst wichtig.

Außerdem bist du dann nicht abhängig von anderen Menschen und kannst dich selbst um deine Bedürfnisse kümmern.

 

Unterschied zwischen Selbstbefriedigung und Sex mit dir

Ich sage hier ganz bewusst Sex mit dir und nicht Selbstbefriedigung. Denn Selbstbefriedigung ist etwas Mechanisches.

Dabei geht es nur darum, einen Trieb zu befriedigen.

Du empfindest Lust, niemand anders ist gerade da und deshalb bringst du dich selbst zum Höhepunkt.

Und das am besten so schnell wie möglich.

Nur eine Aufgabe, die du schnell und technisch hinter dich bringst.

Aber wenn du Sex mit dir selbst hast, dann ist das ein Akt der Liebe.

Du kannst es zu einem Akt der Selbstliebe machen.

Sex mit dir selbst ist ein Moment, in dem du der reinen Selbstbefriedigung bewusst etwas mehr hinzufügst.

Etwas mehr Liebe. Etwas mehr Hingabe. Etwas mehr Zeit. Etwas mehr Muße. Etwas mehr Berührung.

Das ist der Unterschied zwischen Selbstbefriedigung und Sex mit dir.

 

Selbstliebe in deinen Sex mit dir bringen

Du kannst dich fragen: Wie kann ich mir selbst Liebe schenken? Wie kann ich in eine liebevolle und erotische Beziehung zu meinem eigenen Körper treten?

Und dann lausche der Antwort.

Vielleicht wünscht du dir ein heißes Schaumbad, in dem du bewusst und liebevoll mit deiner eigenen Nacktheit bist.

Vielleicht wünscht du dir, deinen Körper erst einmal von oben bis unten zärtlich zu streicheln und zu berühren, bevor du dich deiner Vagina oder deinem Penis zuwendest.

Vielleicht wünscht du dir, mit deiner Zunge und deinen Lippen sanft und liebevoll deinen Körper zu erforschen. Du kannst damit anfangen, deine Hände zu küssen. Dann spüre in dich hinein und schaue, ob es sich gut anfühlt. Freut dein Körper sich? Will er mehr davon?

Falls nicht: Es gibt noch so viele andere Wege, um den Sex mit dir als Akt der Selbstliebe zu erfahren.

Das Einzige, was du dazu brauchst, sind Zeit und Muße. Liebe deinen Körper und dein Körper liebt dich.

Von einem*r Sexpartner*in erwartest du doch auch, dass sich die Person vor dem eigentlichen Sex erst einmal Zeit nimmt, um liebevoll mit deinem Körper in Kontakt zu treten oder? Und das Gleiche tust du, wenn du den Sex mit dir als Akt der Selbstliebe verstehst. Du gehst auf dich ein.

Du signalisierst deinem Körper: Ich mag dich. Ich kümmere mich um dich. Du bist begehrenswert und wunderschön.

Und das sind so wichtige Botschaften, die dein Körper tief in seinen Zellen speichert und dir tausendfach zurücksendet.

Diese Liebe zu dir auch auf sexueller Ebene zu erfahren, ist ein wichtiger Bestandteil beim Selbstliebe entwickeln.

Wenn ich mich selbst liebe, dann finde ich mich auch begehrenswert. Nicht nur, dass ich mir vorstellen kann, warum ein anderer Mensch gerne Sex mit mir hätte, sondern ICH selbst finde mich begehrenswert. ICH selbst habe gerne Sex mit mir.

Und von dieser Basis aus kann ich natürlich auch den Sex mit anderen Menschen viel mehr genießen. Ich kann ihn liebevoller gestalten. Ich kann besser kommunizieren, wie ich berührt werden möchte und wie nicht.

Ich kenne meinen eigenen Körper und kann die andere Person an meinem Wissen teilhaben lassen.

Also lass den Sex mit dir zum Akt der Selbstliebe werden.

Nicht immer, nicht als Verpflichtung.

Manchmal ist es vielleicht einfach nur Selbstbefriedigung.

Aber wenn du die Zeit und die Muße hast, dann gibst du etwas mehr dazu. Dann bringst du deine Selbstliebe in deine Sexualität. Und das macht dann richtig schön KABOOM. Das kann ich dir versprechen.

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