Glück finden – Indem du diese 5 Grundlagen akzeptierst

Glück finden – Indem du diese 5 Grundlagen akzeptierst

Glücklich zu sein – Das ist doch eigentlich das Ziel von allen Menschen oder?

Naja, das denken zumindest alle Menschen von sich.

Welcher Mensch würde schon sagen: „Ach, Glück finden. Nee, das will ich gar nicht. Ich bin lieber unglücklich.“

Allerdings wäre das in vielen Fällen die ehrlichere Antwort. Die Menschen hängen so sehr an ihrem unglücklich sein. Sie investieren so viel in ihr Leiden. Sie machen sich Sorgen, konzentrieren sich überwiegend auf das Negative in ihrem Leben und beschweren sich andauernd über dieses und jenes.

Aber eigentlich ist es ja ihr Ziel, Glück zu finden und dafür würden sie alles tun. Davon sind sie überzeugt.

Was sie dabei übersehen, ist, wie sehr sie mit ihrem unglücklich sein verheiratet sind. Wie sehr sie es eigentlich lieben, unglücklich zu sein.

Denn, wenn man an etwas gewöhnt ist, dann gibt es einem Sicherheit. Und das unabhängig davon, ob es sich hierbei um etwas Gutes oder Schlechtes handelt.

Deshalb haben wir oft am meisten Angst vor den Dingen, die wir tief in uns drin so sehr wollen. Das hört sich ziemlich paradox an, ich weiß.

 

Somit ist die erste Grundlage:

1. Ehrliche Reflexion meiner Beziehung zum Glück

Erlaube ich mir selbst, glücklich zu sein? Wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, wie viel meiner Energie und Zeit stecke ich in mein Unglück und wie viel Energie und Zeit stecke ich wirklich in das Glück finden?

Das heißt, es ist zuallererst einmal wichtig, mir darüber bewusst zu werden, wie meine Einstellung zum Glück ist. Wie mein Wunsch aussieht in Bezug auf das glücklich sein. Ob mein Verhalten diesem Wunsch entspricht oder ob ich mich selbst beim Glück finden eigentlich die ganze Zeit auf irgendeine Art und Weise sabotiere.

Hierzu gehört Ehrlichkeit und Mut. Doch dieser Schritt ist unbedingt notwendig, um dann im zweiten Schritt meine Beziehung zum Glück zu verändern.

 

2. Ich bin selbst für mein Glück verantwortlich

Eigentlich ist es so klar und selbstverständlich, dennoch liegt hier bei einigen Menschen ein großes Missverständnis vor. Denn wie viele Menschen erwarten bewusst oder unbewusst, dass ihr Partner, ihre beste Freundin, ihre Familie, sie glücklich machen soll?

Wenn du ganz ehrlich zu dir bist: Wann hast du das letzte Mal von jemand anderem erwartet, dass er dich glücklich machen soll und warst dann enttäuscht oder sauer auf diese Person?

Hier entstehen ganz viele Konflikte in Beziehungen oder Beziehungen gehen ganz daran kaputt. Wie geben die Verantwortung für unser Glück ab und sagen: „Er oder sie soll mich glücklich machen.“

Damit sind wir natürlich fein raus und können dann auch nichts dafür, wenn diese Person „uns unglücklich macht“. Denn wir waren dem ja hilflos ausgeliefert.

Das Problem an der Sache ist nur, dass wir, wenn wir die Macht über uns abgeben, damit auch unsere Handlungsfähigkeit abgeben.

Wenn wir glauben, unser Glück liegt in der Hand eines anderen – Dann liegt es auch in der Hand eines anderen.

Wenn wir glauben, wir sind nur ein Fähnchen im Wind und das Leben / Gott / das Schicksal / der Zufall kann mit uns spielen – Dann ist es auch so.

Die Möglichkeiten, dein Leben zu gestalten, sind da. Aber nur, wenn du auch weißt, dass es alleine in deiner Hand liegt, glücklich zu sein. Es ist deine Verantwortung, dich selbst glücklich zu machen. Jemand anders hat damit nichts zu tun.

Es ist nicht der Job deiner Freundin, dich glücklich zu machen. Es ist nicht der Job deiner Mutter, dich glücklich zu machen. Es ist nicht der Job von deinem Sohn, dich glücklich zu machen.

Es ist nur dein Job, dich glücklich zu machen. Also übernimm jetzt die volle Verantwortung für dein Glück und nur für dein Glück. Denn andersherum bist du natürlich auch nicht dafür verantwortlich, dass jemand anders glücklich ist. Lass die Verantwortung des anderen die Verantwortung des anderen sein.

 

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3. Wahres Glück kommt von innen

Das ist für mich eine der größten Weisheiten des Buddhismus: Wir projizieren die ganze Zeit unser Glück auf andere Dinge, die wir dann erreichen wollen.

Wir denken: „Wenn ich diesen Job habe, dann kann ich glücklich sein. Wenn ich jenen Partner habe, dann kann ich glücklich sein. Wenn ich mir ein solches Auto leisten kann, dann kann ich glücklich sein.“

Und so gehen wir jahrelang durch unser Leben, immer im Kopf damit beschäftigt, was es als Nächstes zu erreichen gilt. Immer mit dem Mindset: „Es ist noch nicht gut so, wie es ist. Ich brauche noch etwas (Externes), damit ich Glück finden kann.“

Und wenn wir dann die Sache haben, auf die wir unser Glück ausgelagert und projiziert haben, dann stellt sich meist für einen kurzen Moment lang ein Gefühl der Befriedigung ein. Einen kurzen Moment lang können wir aufatmen, loslassen, zufrieden und präsent im Hier und Jetzt sein.

…Doch zwei Minuten später: „Hoppla, irgendwie war´s das wohl doch nicht. Hm, dann ist es doch etwas anderes….Vielleicht bin ich glücklich, wenn ich endlich das Haus habe, von dem ich schon immer geträumt habe.“

Und dann geht es weiter: Du arbeitest und arbeitest – Im Außen und in deinem Kopf, die ganze Zeit dafür, dieses Haus zu bekommen.

Du projizierst also dein Glück auf die Erreichung eines anderen Objektes.

Aber was du damit innerlich machst, ist genauso zielführend, wie bei dem letzten Objekt, auf das du dich konzentriert hast.

Ein Objekt wird uns nie dauerhaft glücklich machen. Das ist nicht möglich.

Wenn wir das erst einmal begriffen haben, stellt sich die Frage: „Aber wie kann ich dann dauerhaft Glück erschaffen?“

Die Antwort darauf lautet: „Indem du den Blick nach innen richtest, anstatt nach außen.“

Niemand ist deshalb glücklich, weil er im Außen die Dinge hat, die er will und braucht. Sondern wir finden die Dinge im Außen, die zu dem Zustand des glücklich seins passen, weil dieser Zustand in uns drin ist.

Alles, was du im Außen haben kannst, ist vergänglich. Deine Partnerin kann dich verlassen. Deine Kinder ziehen irgendwann aus und du hast vielleicht nicht mehr so viel Kontakt zu ihnen. Deinen Job kannst du verlieren. Dein Auto kann geklaut werden.

Das heißt, es gibt kein Objekt, was immer da sein wird. Deshalb ist es auch nicht klug, sein Glück an ein Objekt zu koppeln.

Was ist das Einzige, was du immer haben wirst und immer hattest – Von deiner Geburt bis zum Tod?

…Das bist du selbst! Oder auch dein Geist, was der buddhistische Begriff für den Teil von uns ist, der unsterblich ist.

Und wenn dieser Teil der einzige unvergängliche Teil unseres Lebens und von uns selbst ist, dann kann natürlich auch nur er die Quelle für wahres Glück sein. Klingt logisch oder?

Wenn das Glück woanders her kommt, dann wird es immer nur von kurzer Dauer sein. Und andersherum, wenn wir innerlich wirklich Glück finden, dann ziehen wir natürlich im Außen auch immer Sachen an, die zu diesem inneren Glück passen.

 

4. Glücklich sein ist eine Entscheidung

Zuletzt noch der Hinweis: Niemand ist glücklich, weil er Glück HAT. Du musst selbst innerlich die Entscheidung treffen, dass du glücklich bist.

Es kommt nicht von außen und Glück ist kein Zufall. Glück ist eine Entscheidung, die jeder für sich treffen kann.

Gehe einmal in dich und treffe diese Entscheidung. Du wirst erstaunt sein, welche neuen Möglichkeiten und Gefühle sich daraufhin in deinem Leben offenbaren.

 

5. Glück kann nur im JETZT stattfinden

…Und Glück findet niemals in der Zukunft statt.

Die Zukunft ist nur eine Fiktion, eine Vorstellung in deinem Kopf.

Was ist die Zukunft?

Niemand hat sie je persönlich getroffen.

Die einzige Zeit, die wirklich existiert, ist die Gegenwart.

Die Verlagerung des Glücks in die Zukunft führt dazu, dass der Zustand des glücklich seins nie erreicht wird. Glück finden wird unmöglich, wenn du es nicht ins Hier und Jetzt holst.

 

Hier nochmal die Hard Facts über das Glück finden:

Obwohl wir glauben, wir würden glücklich sein wollen, sabotieren wir uns oft dabei selbst. Sich über diesen Widerspruch bewusst zu sein, ist das Heilmittel dafür, in dein Unglück statt in dein Glück zu investieren.

Wir sind selbst für unser Glück verantwortlich und wir sind nur für unser Glück verantwortlich.

Glück kommt aus deinem Inneren und im Außen danach zu suchen, wird dich immer nur kurzfristig glücklich machen. Dauerhaftes Glück entsteht in deinem Inneren und wird dann durch die äußeren Objekte reflektiert. Die Quelle ist jedoch immer innen.

Niemand hat Glück, sondern glücklich sein ist eine Entscheidung, die du selbst treffen kannst.

Glück kann nur im Jetzt stattfinden und niemals in der Zukunft.

 

Also triff JETZT die Entscheidung, dass du selbst glücklich bist. Denn du hast es verdient. Du bist es wert, glücklich zu sein und du brauchst dafür keines der externen Dinge, die du denkst, dafür zu brauchen.